L’article commente pourquoi la Banque nationale a choisi de faire reposer sa politique monetaire sur une prevision d’inflation, comment la prevision est etablie et comment il faut interpreter la prevision publiee. En outre, les divers modeles que l’institut d’emission utilise pour etablir sa prevision d’inflation sont presentes brievement. Un modele macroeconometrique pour la Suisse (p. 62) La Banque nationale recourt a divers modeles et indicateurs pour analyser la situation economique et preparer ses decisions de politique monetaire. L’article presente le plus grand des modeles qu’elle utilise aujourd’hui. Il decrit la structure fondamentale du modele et illustre ses proprietes a l’aide de simulations. Ce modele, de type neokeynesien, est estime avec des donnees trimestrielles. Geldpolitische Lagebeurteilung zur Jahresmitte (S. 8) Die Schweizerische Nationalbank beschloss am 14. Juni 2001, das Zielband fur den Dreimonate-Libor unverandert bei 2,75%–3,75% zu lassen. Der Dreimonate-Libor soll bis auf weiteres im mittleren Bereich des Zielbandes gehalten werden. Die letzte Anpassung der Geldpolitik erfolgte am 22. Marz 2001, als das Zielband um 0,25 Prozentpunkte gesenkt worden war. Wirtschafts- und Wahrungslage (S. 12) In den ersten Monaten des Jahres 2001 kuhlte sich die globale Konjunktur ab. Wahrend die amerikanische Wirtschaft bereits im zweiten Halbjahr 2000 stark an Schwung verloren hatte und im ersten Quartal erneut wenig wuchs, fiel die Konjunkturabschwachung in Europa weniger ausgepragt aus. Entsprechend senkte die Europaische Zentralbank die Leitzinsen nur geringfugig; dagegen reagierte die amerikanische Zentralbank mit einer raschen Lockerung ihrer Geldpolitik. In der Schweiz bewegte sich das reale Bruttoinlandprodukt im ersten Quartal wie in der Vorperiode ungefahr auf dem langfristigen Wachstumspfad und ubertraf den Vorjahresstand um 2,5%. Sowohl die Binnen- als auch die Exportnachfrage trugen zum Wirtschaftswachstum bei. Die Beschaftigung nahm weiter zu und die Arbeitslosigkeit sank nochmals leicht. Fur die kommenden Monate muss aufgrund der rucklaufigen Bestellungen in der Exportindustrie mit nachlassenden Impulsen aus dem Ausland gerechnet werden. Die an den Konsumentenpreisen gemessene Jahresteuerung stieg nach dem deutlichen Ruckgang im Februar bis Mai auf 1,8%. Preistreibende Effekte gingen vor allem von den inlandischen Gutern, in geringerem Masse aber auch von der erneuten Verteuerung des Erdols aus. Nach der Senkung des Zielbandes am 22. Marz hielt die Nationalbank den Dreimonate-Libor nahe der Mitte des neuen Zielbandes von 2,75%–3,75%. Er fiel damit von durchschnittlich 3,48% im Februar auf 3,25% im April. Generalversammlung der Aktionare (S. 42) Der Prasident des Bankrates der Schweizerischen Nationalbank, Eduard Belser, erlauterte an der Generalversammlung den Jahresabschluss 2000 der Notenbank. Die am 1. Mai 2000 vorgenommene Neubewertung des Goldbestandes zum Marktwert brachte der Nationalbank eine sprunghafte Verlangerung der Bilanz um knapp 28 Mrd. Franken sowie einen ausserordentlich hohen Gesamterfolg. Zum gleichen Zeitpunkt begann die Nationalbank mit dem Verkauf des nicht mehr fur wahrungspolitische Zwecke benotigten Teiles ihres Goldbestandes. Die Erlose – bis Ende 2000 2,6 Mrd. Franken – wurden innerhalb der Moglichkeiten des Nationalbankgesetzes ausschliesslich bei in- und auslandischen Schuldnern sehr guter Bonitat angelegt. Mit der Bildung einer Ruckstellung fur die Abtretung der freien Aktiven wurde der hohen Wahrscheinlichkeit Rechnung getragen, dass die Nationalbank die nicht mehr fur die Wahrungspolitik benotigten rund 1300 Tonnen Gold bzw. die Erlose aus deren Verkauf dereinst zugunsten anderer offentlicher Zwecke abtreten wird. Der Prasident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, Jean-Pierre Roth, analysierte die gunstige wirtschaftliche Entwicklung des letzten Jahres, die von einem nur massigen Anstieg der Teuerung begleitet war. Die Aussichten bleiben gut, obwohl das internationale Umfeld Risiken birgt. Die Erfahrungen mit dem neuen geldpolitischen Konzept stimmen die Nationalbank zuversichtlich. Die Revision des Nationalbankgesetzes ist das nachste grundlegende Vorhaben, mit dem sie sich zu befassen hat. Ihr Auftrag, der in der Verfassung nur allgemein definiert ist, wird im revidierten Gesetz klar umschrieben: Die Nationalbank soll die Preisstabilitat sichern und dabei die konjunkturelle Entwicklung beachten. Die Unabhangigkeit der Nationalbank wird ebenfalls prazisiert und als Gegengewicht dazu die formelle Pflicht zur Rechenschaftsablage verankert. Wahrend im bisherigen Gesetz die Ausschuttung des Nationalbankgewinnes geregelt war, sieht der neue Gesetzesentwurf nun zusatzlich Bestimmungen fur die Ermittlung des Gewinns vor. Sie sollen der Nationalbank weiterhin ermoglichen, ausreichende Wahrungsreserven zu bilden. Die Inflationsprognose der Schweizerischen Nationalbank (S. 54) Die Nationalbank verfolgt seit Beginn des Jahres 2000 ein neues geldpolitisches Konzept, in dem der Inflationsprognose eine Schlusselrolle zukommt. Die Inflationsprognose bildet die hauptsachliche Grundlage fur die geldpolitischen Entscheidungen und spielt eine wichtige Rolle in der Kommunikation mit der Offentlichkeit. Der Aufsatz erlautert, weshalb die Nationalbank ihre Geldpolitik auf eine Inflationsprognose abstutzt, wie die Prognose zu Stande kommt und wie die publizierte Prognose zu interpretieren ist. Ausserdem werden die verschiedenen Prognosemodelle, welche die Nationalbank fur die Erstellung der Inflationsprognose verwendet, kurz vorgestellt. Ein okonometrisches Makromodell fur die Schweiz (S. 62) Die Nationalbank zieht zur Analyse der Wirtschaftslage und zur Vorbereitung ihrer geldpolitischen Entscheide verschiedene Indikatoren und Modelle heran. Dieser Aufsatz stellt das grosste der zur Zeit verwendeten Modelle dar. Er zeigt die Grundstruktur des Modells und illustriert dessen Eigenschaften mit Hilfe von Modellsimulationen. Das Modell hat einen neu-keynesianischen Zuschnitt und ist mit Quartalsdaten geschatzt. Valutazione della situazione economica e monetaria a meta anno (p. 8) Il 14 giugno 2001, la Banca nazionale ha deciso di lasciare invariato al 2,75%–3,75% il margine di oscillazione del Libor a tre mesi e di mantenere, fino a nuovo avviso, il tasso d’interesse nella zona centrale della fascia. L’ultimo adeguamento di politica monetaria risale al 22 marzo 2001; in quell’occasione la Banca nazionale aveva ridotto la fascia di fluttuazione di 0,25 punti percentuali. Situazione economica e monetaria (p. 12) Nei primi mesi del 2001, la congiuntura globale si e affievolita. L’economia statunitense, che nel secondo semestre del 2000 aveva perso nettamente slancio, ha registrato solo una crescita modesta nel primo trimestre di quest’anno. In Europa, l’indebolimento congiunturale e invece stato meno pronunciato. La Banca centrale europea ha percio ridotto soltanto leggermente i tassi ufficiali, mentre l’autorita monetaria statunitense ha reagito con un rapido allentamento della sua politica. In Svizzera, l’evoluzione del prodotto interno lordo reale ha seguito, nel primo trimestre, all’incirca il trend di crescita a lungo termine, superando del 2,5% il livello registrato l’anno precedente. Tanto la domanda interna quanto quella estera hanno contribuito alla crescita economica. L’occupazione e nuovamente aumentata e il tasso di disoccupazione ha registrato un’ulteriore lieve riduzione. Il calo delle ordinazioni nell’industria d’esportazione lascia presumere, per i prossimi mesi, un indebolimento degli impulsi dall’estero. Il tasso d’inflazione al consumo annuale, dopo il netto calo costatato in febbraio, e risalito nel mese di maggio all’1,8%, per effetto, soprattutto, dell’evoluzione dei prezzi dei beni domestici e, in minor misura, del rinnovato rincaro del petrolio. Dopo la riduzione del 22 marzo, la Banca nazionale ha mantenuto il Libor a tre mesi nella zona centrale della nuova fascia di oscillazione del 2,75%–3,75%. Il tasso medio si e percio ridotto dal 3,48% in febbraio al 3,25% in aprile. Assemblea generale degli azionisti (p. 42) All’assemblea generale degli azionisti, il presidente del consiglio di banca della Banca nazionale svizzera, Eduard Belser, ha esposto il conto annuale 2000 dell’istituto d’emissione.